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Evangelisches Bildungswerk in Tirol

Veranstaltung 

Titel:
Ausstellung DONNE FORTI - Starke Frauen in der Geschichte der Kirchen
Wann:
14.03.2019 - 14.03.2019 | 19.00 h
Wo:
Evang. Auferstehungskirche Innsbruck / Reichenau - Innsbruck
Kategorie:
EBiT & AK

Beschreibung

Karin Peschau: DONNE FORTI - Starke Frauen in der Geschichte der Kirchen

Vernissage am 14. März 2019, 19 Uhr

Die evangelische Pfarrgemeinde Innsbruck Auferstehungskirche veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk in Tirol eine Ausstellung mit Vernissage am Donnerstag, 14. März 2019 um 19 Uhr zum Thema "DONNE FORTI - Starke Frauen in der Geschichte der Kirchen". Die Künstlerin Karin Peschau, Verona, zeigt 22 Banner mit Bildern von Frauen des 12. bis 21. Jahrhunderts, die in der Kirchengeschichte wichtige Rollen gespielt haben. Die Ausstellung wurde im Reformationsjahr 2017 bereits in Italien und Deutschland gezeigt, sie ist nun erstmals in Österreich zu sehen. Die Ausstellung geht bis Palmsonntag, 14. April.

Zu betonen ist der Bildungscharakter der Ausstellung, der sich allein dadurch ausdrückt, dass das Evangelische Bildungswerk in Tirol die Veranstaltung unterstützt. Außerdem gibt es Workshops und Führungen, und zwar für die Öffentlichkeit, für Schulen (Volks- und Mittelschulen und AHS) und für interessierte Gruppen.

Zu dieser Ausstellung erscheint ein Katalog.


WORKSHOP

Am Samstag, 16. April 2019 findet von 14-17 Uhr ein offener Workshop statt, in dem die Künstlerin Einblick in Techniken gewährt und die Besucher "machen" lässt. Kostenbeitrag 5 Euro, Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erbeten.


Warum diese Ausstellung?

Wie ein unterirdisches Gewässer zieht sich die Präsenz und die aktive Teilnahme von Frauen in den verschiedenen Bereichen der Entwicklung von Kultur, Religion und Politik durch die Geschichte der Menschheit. Frauen totzuschweigen hat eine lange Geschichte.

Dieses Projekt soll dazu beitragen, Licht auf diese Präsenz der Frauen zu werfen, einigen von ihnen – stellvertretend für die vielen Anderen – ein Gesicht zu geben, sie zum Leben zu erwecken und ihnen einen Platz in der Geschichte der Kirche und des Christentums zu geben – den sie immer hatten, seit Anbeginn, als gleichwertige Jüngerinnen Jesu Christi.

Es werden bislang 24 Frauen dargestellt, vom 13. bis zum 21. Jahrhundert, die sich couragiert gegen die Machthaber und ihre Korruption innerhalb der Christlichen Kirche aufgelehnt haben, die wie Hus, Calvin, Melanchton und Luther zu den ursprünglichen Lehren Jesu Christi zurückkehren wollten, und dafür z.T. Mit ihrem Leben bezahlt haben.

Viele fühlen sich “übersättigt”, nach der „Luther-Expo 2017", nach den vielen Veranstaltungen zum Reformations-jubiläum 2017.

Wir meinen: nun hat alles erst angefangen!

Wir wünschen uns: dass die Recherchen weitere mutige und bedeutende Frauen ans Licht bringen und diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Karin Peschau

 


 

22 Portraits

War die Reformation nur eine Sache der Männer? Diese Frage stellte sich mir, als ich meine Nachforschungen begann. Das war im Jahr 2014 im Hinblick auf die Reformation, die 3 Jahre später 500 Jahre feiern sollte.

Begonnen hatte die Reformation, wie ich bald verstand, bereits viel früher, denn Frauen und Männer sahen und erlebten den Verfall der römisch-katholischen Kirche und wollten eine Rückkehr zu den ursprünglichen Lehren Jesu Christi und ein einfaches und spirituell reiches Leben führen; schon im 12. Jahrhundert gab es Bewegungen in ganz Europa, die versuchten, die Gedanken und Inspirationen der Evangelien und der Bibel praktisch umzusetzen.

Ich habe nach Frauen gesucht, die sich für die Reformation der Kirche einsetzten und meist ihr Leben dafür riskierten - dabei denke ich auch an die Hugenottinen in Frankreich - aber ebenso, dass im Gegenzug viele katholischen Schwesterngemeinschaften zu Opfern des Fanatismus der lutherischen Reformation wurden, zur Aufgabe ihrer Kloester gezwungen und damit ihrer Eigenständigkeit beraubt wurden, u.v.m.

Stellvertretend für Millionen weiterer Frauen (und auch Männer) präsentiere ich diese Portraits, um ihrer zu gedenken, denn sie haben nicht umsonst gelebt, jeder aufrechte Mensch hinterlässt der Nachwelt eine Spur.

(aus dem Vorwort der Künstlerin)

Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:
Evang. Auferstehungskirche Innsbruck / Reichenau   -   Website
Straße:
Gutshofweg 8
PLZ:
6020
Stadt:
Innsbruck
Bundesland:
Tirol
Land:
Land: at